Jugireise vom 16.09.2017

Am Samstag, 16. September ist es endlich wieder soweit. 40 Jugikinder im Alter von 6-15 Jahren sowie 9 Leiter trotzten dem schlecht angesagten Wetter.

Ausgerüstet mit Regenkleidern und vollgepackten Rucksäcken steigen wir ins Postauto nach St. Gallen, fahren weiter mit dem Thurbo nach Herisau, mit der Appenzellerbahn nach Urnäsch und steigen ein letztes Mal auf das Postauto zur Haltestelle Steinfluh um. Nun beginnt der Lillyweg und damit die Geschichte von Lilly und Martin. Nach nur 5 Minuten wandern treffen wir an unserem Znünirastplatz ein. Eingebettet zwischen zwei Bächen geht es nicht lange und die ersten Kinderfüsse sind nass. Gestärkt geht es nun endlich richtig los wobei uns sogar die Sonne begleitet. Der Lillyweg führt an 14 Erzähltafeln vorbei, welche animieren Verschiedenes auszuprobieren. Beispielsweise kann man Steine eine Holzkugelbahn herunterrollen lassen, Jahresringe zählen, den schon verschneiten Säntis durch ein Rohr betrachten, auf einem Baumstamm Kunststücke vorführen, eine Riesenrutsche mit dem Teppich hinuntersausen oder Holztiere vom Hochsitz erspähen. Angekommen an der Grillstelle sucht sich jeder ein cooles Plätzchen. Stecken werden für die Bratwurst gespitzt, mit den Leitern Wettrennen veranstaltet oder einfach nur bei den Felsen geklettert. Mit vollen Bäuchen gilt es nun in Gruppen Fragen zum Lillyweg zu beantworten. Nach dem grossen Raten, spielen wir alle „Schittliversteckis“. Die Zeit vergeht im Nu und nach dreistündiger Mittagspause räumen wir die Grillstelle. Trotz Sätzen wie: “ Mömer scho go?“ oder „Chömer nöd no chli bliebe?“ müssen wir unseren letzten Marsch zur Postautohaltestelle Hüsli antreten. Um die verbleibende Zeit zu überbrücken, geben wir die Gewinner vom Quiz bekannt. Nun ist auch schon das Postauto da, welches uns zurück nach Urnäsch bringt und wir weiter mit der Bahn nach St. Gallen fahren. Leider verpassen wir um wenige Minuten das Posti nach Untereggen. Während der halbstündigen Wartezeit geniessen wir ein Glacé. Zufrieden, müde und ohne Zwischenfälle kommen wir in Untereggen an.

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