Bericht Jassturnier & Grümpeli 2018

von David Widmer

2. Jassturnier und 36. Grümpeli Untereggen

Nach einem langen Jahr des Wartens war es am Wochenende vom 10. bis 12. August endlich wieder soweit: Zeit für Fussball, glänzende Kinderaugen und gemütliches Beisammensein. Das im letzten Jahr erfolgreich initiierte Jassturnier fand in diesem Jahr seine Fortsetzung.

Die exakt gleiche Zahl an Teilnehmenden wie 2017 bestätigt bei dieser Fortsetzung, dass ein Interesse für diesen Anlass nach wie vor besteht und die Premiere nicht zur Kategorie «One-Hit-Wonder» gezählt werden muss. Am Turniermodus wurde nichts geändert – der Dreier-Handjass mit abgelupftem Trumpf ist nach Ansicht des OKs die Variante, welche die Faktoren Glück und Können optimal vereint sowie bei diesem breiten Teilnehmerfeld am praktikabelsten ist. Erwähnenswert ist mit Bestimmtheit die Leistung des Siegers. Peter Kunz kratzte an der 2000-Punkte-Grenze – dies ohne einen einzigen Match, dafür viel eher mit konstant starken Punktzahlen in jeder der drei Passen à neun Runden.

1. Rang               Peter Kunz                        1902 Punkte
2. Rang               Armando Brunner           1784 Punkte
3. Rang               Martin Streuli                   1783 Punkte
4. Rang               Luc Rüttimann                 1710 Punkte
5. Rang               Flavia Künzler                  1653 Punkte
6. Rang               Adrian Egger                     1652 Punkte
7. Rang               Michael Nauer                  1623 Punkte
8. Rang               Regina Jäckle                    1613 Punkte
9. Rang               Sandro Hollenstein          1610 Punkte
10. Rang             Ralf Krayss                        1596 Punkte

Fussballerisch war es ein Grümpeli, das einmal mehr durch ein grosses Mass an Fairplay bestach. Dadurch gelingt es jedes Jahr wieder, die Unfallzahl tief und dieses Jahr sogar bei quasi null zu halten. «Nebst wenigen Wespenstichen und harmlosen Verstauchungen gab es nichts zu behandeln, vor allem keine gröberen Verletzungen», bestätigt Anja Neumann von der Sanität auf Anfrage. Dem OK ist es ein wichtiges Anliegen, dass dies auch in den zukünftigen Jahren so bleibt.
Die Anzahl Teams ging im Vergleich zum Vorjahr etwas zurück, was sich in einem entspannteren Spielplan und einen angenehm frühen Feierabend am Sonntag auswirkte. «Trotzdem freuen wir uns aber auch, wenn sich 2019 wieder mehr Mannschaften anmelden», lässt sich OK-Präsident Albert Fässler zitieren.

Beim Kampf um den Titel waren einige Matches zu bestaunen, bei denen das fussballerische Niveau doch bemerkenswert hoch war, was schlussendlich in einem hochspannenden Final gipfelte. Dass dieser wiederum im Penaltyschiessen entschieden wurde, spricht dafür, wie ausgeglichen die Spielanteile der beiden Finalisten waren.

In Sachen «Lölipreis» ist hingegen nicht viel Neues zu vermelden. Bereits früh war klar, dass sich die «Westernkurbler» den Titel als grösste Lölis holen würden – dies zum mehrfach wiederholten Male. 2019 feiern die Kurbler ihr 10-Jahr-Jubiläum und das OK ist gespannt, was sie sich dazu einfallen lassen werden und ebenfalls, ob irgendwo ernsthafte Konkurrenz für die Matadore in dieser Kategorie in Sicht ist. Dass die Kurbler nebst viel Kreativität und Humor auch noch bestechend gut Fussball spielen können, bewiesen sie mit ihrem Sieg am Grümpeli 2018.

25 Mannschaften massen sich im Kampf, das Runde in das Eckige zu bringen. Aus den Partien ergibt sich folgende Rangliste:

Kategorie A1

  1. Kickerbande
  2. Di gälä Kickereulen
  3. Tutti Frutti
  4. Emoji Kickers
  5. Di blaue Kickereulen
  6. Dinokickers
  7. Wirbelwind

Kategorie A2

  1. Di kuulen + dä Luc
  2. Barbie-Gum
  3. Schwizer Kickers
  4. FC Schetter
  5. Champions

Kategorie A3

  1. Simon & Chipmunks

Kategorie B

  1. Westernkurbler
  2. G-Gang
  3. Buechberger
  4. black sheep
  5. Team Rapid
  6. Sportfreunde Seeblick
  7. Schäfle Crew
  8. Allegro in Quiz-Dur
  9. black heroes
  10. Kickers Untereggen
  11. FC Untereggen
  12. Lehnacker-Legenden

Für die musikalische Unterhaltung am Samstagabend sorgte in diesem Jahr die bereits bekannte «Surprise-Band» aus dem Kanton Bern. Es war schön zu sehen, welch ausgelassene und fröhliche Stimmung im gut besetzen Festzelt herrschte. Bis in die frühen Morgenstunden wurde getanzt, getrunken und geplaudert.

Das Grümpeli-OK möchte sich bei allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben, herzlich bedanken.
– Den Helferinnen und Helfern– Wie ihr jeweils all das Geplante in Realität umsetzt, ist wirklich bemerkenswert. Auch dieses Jahr war es wieder eine spezielle Herausforderung, genügend helfende Hände zusammenzutrommeln. Deshalb gilt euch ein ganz spezieller Dank.
– Den zahlreichen Sponsoren– mit eurer finanziellen und materiellen Unterstützung seid ihr nicht nur für das Grümpeli, sondern auch für den Jugibetrieb während des ganzen Jahres entscheidend. Es war sehr erfreulich zu sehen, wie viele Vertreter des lokalen und regionalen Gewerbes sich für das Grümpeli engagieren.
– Den Besucherinnen und Besuchern– vielen Dank für die grosse Anzahl, in der ihr erschienen seid. Nur dank euch macht die ganze Sache so richtig Spass und die vielen erhaltenen Komplimente stellen eine schöne Genugtuung dar.

Bei all diesen positiven Meldungen und der grossen Dankbarkeit von Seiten OK gab es beim Grümpeli in der 36. Ausgabe doch einen ziemlichen «Tolggen im Reinheft». Für die Organisatoren und den gewöhnlichen, anständigen Festbesucher ist es unverständlich, was die Täterschaft bezweckte, die in der Samstagnacht in die Turnhalle eindrang, einen Feuerlöscher entwendete, in die Halle urinierte und ein grosses Chaos hinterliess. «Wir bedauern diesen Vorfall zutiefst und sind daran, ihn in Zusammenarbeit mit den Behörden aufzuklären», verspricht Albert Fässler.

Nichtsdestotrotz freut sich das OK, die Unteregger Bevölkerung auch im nächsten Jahr wieder begrüssen zu dürfen: Das 37. Grümpeli findet vom 09. bis 11. August 2019 und somit wieder am letzten Wochenende der Schulsommerferien statt.  In diesem Sinne: „See you next year!!“

Das OK:
Albert Fässler – Präsident
Adrian Braunwalder – Kassier
Andrea und Wisi Rüttimann – Festwirtschaft
Simon Broger – Bau
Marius Geiger – Sportbetrieb
Roman Broger – Bar
Anja Neumann und Nicole Schöllhorn – Sanität
Fabienne Egeter und Carmen Lendenmann – Preise

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